Hi! wir sind Maren und Mark Voermans

Wir sind professionelle Schlagzeuger, Musikercoaches und Auftrittstrainer

Wir sind das Duo für schlagkräftige Auftritte

Schlagzeugkonzerte

Bei unseren Konzerten hauen wir immer ordentlich auf die Pauke (oder die anderen unzähligen Instrumente, die die Welt der Schlaginstrumente zu bieten hat). Schlagkräftige Auftritte ergeben sich im wahrsten Sinne des Wortes allein schon aus unserem Instrumentarium. Wir lieben das Schlagwerk dafür, dass es für jede Lebenslage den passenden Klang parat hat. Laut, leise, groovy, melodiös – mit Pauken und Trommeln, Marimba- und Vibraphon, Becken, Gongs und Co lassen sich ganze Geschichten erzählen. Als Schlagzeuger steht uns ein ganzes Klanguniversum zur Verfügung.

So spektakulär unser Instrumentarium optisch und akustisch auch ist, so elementar ist der Rhythmus, der allem zugrunde liegt:

Unser Herzschlag ist Rhythmus. Unser Atem. Unsere Schritte auf dem Boden, prasselnder Regen oder pfeifender Wind – in unserer Umgebung ist so viel Geräusch und Rhythmus. Diesen Klangreichtum, der uns umgibt, wollen wir in unseren Konzerten mit Schlagwerk Voermans erfahrbar machen.

Wir finden, dass das genaue Hinhören, das nuancierte Wahrnehmen, in unserer Gesellschaft zu kurz kommt

Es geht viel zu sehr um die Orientierung am Außen, um das Streben nach immer Mehr, um das Funktionieren in festgelegten Strukturen, um Erfüllung von Rollen und Pflichten. Viele Menschen erstarren unter diesem Leistungsdruck, sie leiden oder werden krank. Deshalb wollen die Ohren öffnen für den eigenen Rhythmus, den eigenen Körper, die eigenen Gefühle und Werte.

MUSIKERCOACHING / AUFTRITTSTRAINING

Wir laden unsere Klientinnen und Klienten dazu ein, sich selbst zur Musik in Beziehung zu setzen. Indem wir den Raum für das genaue Hinhören, Hineinfühlen und Wahrnehmen öffnen, der viel zu selten gegeben wird. Bei der Musikerausbildung geht es häufig um die Erwartungen der Lehrer oder Probespieljurys und um ständige Vergleiche mit Kommilitoninnen und Konkurrenten.

Selbstsicheres Auftreten statt blockierendes Gedankenkarussell

Die Bewertungen durch äußere und innere Kritiker und das Funktionieren in starren (Ausbildungs)systemen trotz allgegenwärtiger „Ich-bin-nicht-gut-genug“- Gedanken führen nicht selten dazu, dass ein Auftritt ein notwendiges Übel statt ein beflügelndes Erlebnis wird. Mal ganz davon abgesehen, dass das tägliche Üben zu einer freudlosen Routine verkommt. Dem wirken wir mit unserem Auftrittstraining entgegen. Wir unterstützen Musikerinnen und Musiker dabei, Blockaden zu lösen, effektiv zu üben und selbstsicher auf der Bühne zu stehen und ihren Auftritt zu genießen.

 

Wie unsere Auftritte schlagkräftig wurden

Hier erzählt Maren die Geschichte von Schlagwerk Voermans:

Was denken bloß die anderen?

Bei der Vorbereitung meines Abschlusskonzertes an der Musikhochschule machte ich mir ausschließlich Gedanken darüber, welche Stücke ich spielen sollte, um eine gute Note zu bekommen. Ich übte tagein, tagaus, um meine Lehrer zu beeindrucken. Dem „Ich-bin-nicht-gut-genug“-Gedanken, der in Endlosschleife in meinem Kopf ablief, setzte ich stundenlanges Etüdenspielen, tausende Wiederholungen und fleißiges Auswendiglernen entgegen. Dass ich dabei keinen Spaß hatte und mein Körper mit Schmerzen Widerstand leistete, empfand ich als normal. Ich hatte auch keine Zeit, der Unlust oder den Schmerzen Aufmerksamkeit zu schenken – ich musste ja schließlich üben. In einer der seltenen Pausen lief ich zum Glück Mark über den Weg.

Probespielmodus

Mark hatte sein Konzertexamen schon längst in der Tasche, war als Solo-Pauker im Sinfonieorchester engagiert, aber sein Alltag sah ähnlich aus. Er war im „Probespielmodus“, immer auf der Jagd nach einer Stelle in einem noch besseren Orchester. Beflügelnde Momente in seinem Musikerleben: eher Fehlanzeige.

Unser Kennenlernen brachte uns das zurück, was wir in den Jahren davor verloren hatten: Das Hören auf die eigenen Empfindungen, die eigene Wahrnehmung und Werte. Es ging auch mal um etwas anderes als Musik. Wir wollten voneinander wissen, wer wir sind, was uns bewegt.

Der Wolke-Sieben-Effekt

Und dieses Interesse an unseren Empfindungen nahmen wir auch mit in die Musik: Wir begannen uns darüber zu unterhalten, was Musikstücke, was einzelen Passagen und Klänge für uns bedeuten. Wir setzten uns zu der Musik in Beziehung. Auf einmal ging es um das „Innen“, nicht mehr um Studienordnungen, Jurys oder Vorspiele.

Dieser Perspektivwechsel hatte einen großen Effekt: das Außen, die Formalitäten verloren an Wichtigkeit. Alles wurde leichter, spielerischer, natürlicher. Und das strahlten wir auch auf der Bühne aus:

Musikalischer Flow

Das nächste Probespiel brachte Mark den Traumjob in Berlin. Und ich thematisierte bei meinem Abschlusskonzert meinen persönlichen Kunstweg, indem ich Stücke auswählte. dir für mich relevant waren, zu denen ich mich in besondere Weise in Beziehung setzen konnte.

Nach dem Konzert war ich überwältigt- nicht nur davon, wie begeistert das Publikum war, sondern davon, wie viel Spaß es gemacht hatte, dieses Prüfungs(!)konzert vorzubereiten und zu spielen. Es war ganz leicht gewesen, die passenden Stücke zu finden, das Üben war zielgerichtet, motiviert und hat uns (ja, wirklich!) sehr viel Freude bereitet.

Schlagkräftige Auftritte

Dieses Bühnenerlebnis gab den Startschuss für ein musikalisches Leben ohne Scheuklappen. Für die Orientierung am Innen statt an Vorgaben von Außen. Sowohl auf der Bühne als auch abseits vom Rampenlicht. Dadurch entstehen -ob nun mit Schlaginstrumenten oder ohne – schlagkräftige Auftritte.